FH OÖ-Masterstudium stärkt Technikkompetenz in der medizinischen Diagnostik

Der berufsbegleitende Masterstudiengang „Applied Technologies for Medical Diagnostics“ (ATMD) der FH Oberösterreich stärkt die technische Kompetenz von Radiologietechnologinnen und Biomedizinischen Analytikerinnen. Das Joint-Studium wird gemeinsam mit der FH Gesundheitsberufe OÖ angeboten und richtet sich an Berufstätige im medizinisch-technischen Bereich.

Ein Arzt in blauer Scrubs steht in einem modernen OP-Saal. Im Hintergrund sind medizinische Geräte und ein Operationsstuhl sichtbar. Die Wände sind hell beleuchtet.
Stefan Augdoppler verbindet seinen Beruf als Radiologietechnologe im Wiener AKH ideal mit dem ATMD-Studium an der FH Oberösterreich in Linz 

ATMD vermittelt fundiertes Technikwissen für die medizinische Diagnostik, etwa für Qualitäts- und Risikomanagement, klinische Bewertungen oder die Entwicklung und Anwendung von Medizinprodukten. Lehrveranstaltungen finden überwiegend an zwei Wochentagen sowie in Blockwochen statt und lassen sich mit einer reduzierten Berufstätigkeit kombinieren.

Ein Beispiel ist Radiologietechnologe Stefan Augdoppler vom AKH Wien. „Effizientes Zeitmanagement und klare Kommunikation sind entscheidend, um Studium und Beruf zu verbinden“, sagt er. Inhalte aus dem Berufsalltag können direkt in Projekt- und Masterarbeiten eingebracht werden.

„Der Studiengang schließt die Lücke zwischen Technikentwicklung und Anwendung von Medizinprodukten“, erklären die Co-Studiengangsleiter*innen FH-Prof. Martin Zauner und Alice Reiter.

Orte: Linz, Wien

Redaktion: Hanna Höckner

Quelle: FH OÖ
13.01.2026