Die FH Oberösterreich kann im Studienjahr 2025/26 einen deutlichen Aufwärtstrend verbuchen. Während österreichweit die Zahl der Studienanfänger*innen stagniert, verzeichnet die FH OÖ an ihren vier Standorten Hagenberg, Linz, Steyr und Wels rund fünf Prozent mehr Erstsemestrige als im Vorjahr. Auch die Gesamtzahl aller Studierenden steigt – laut ersten Schätzungen um etwa drei Prozent.
Hochschulpräsident Michael Rabl führt die positive Entwicklung vor allem auf zwei Faktoren zurück: einen starken Zuwachs internationaler Studierender und ein wachsendes Interesse an MINT-Studiengängen. Beide Bereiche seien für Unternehmen besonders relevant, die seit Jahren mehr Fachkräfte aus Technik und Naturwissenschaften fordern. Für Rabl ist der Trend ein Zeichen dafür, „dass die FH Oberösterreich mit ihrem praxisnahen, zukunftsorientierten Bildungsangebot die richtigen Antworten auf die Erwartungen junger Menschen liefert.“
Die Gründe für das steigende Interesse sind vielschichtig. In Hagenberg und Wels sehen die Dekane Berthold Kerschbaumer und Roman Froschauer ein anhaltendes Bekenntnis zum berufsbegleitenden Studium. Unternehmen und Mitarbeitende bereiten sich damit auf den wirtschaftlichen Aufschwung und den steigenden Fachkräftebedarf vor. Besonders gefragt bleiben klassische technische Studiengänge wie die Automatisierungstechnik in Wels, während der neue Studiengang Architektur ebenfalls erfolgreich gestartet ist.