Mit 1. Februar 2026 gelten in Oberösterreich neue Bestimmungen in der Sozialhilfe. Sozial-Landesrat Christian Dörfel setzt damit auf strengere Vorgaben, mehr Verbindlichkeit und eine stärkere Betonung der Eigenverantwortung von Bezieherinnen und Beziehern.
Die neuen Regeln definieren Sozialhilfe klar als zeitlich begrenzte Unterstützung in akuten Notlagen. Ziel ist es, die Bezugsdauer zu verkürzen und gleichzeitig das Vertrauen in den Sozialstaat zu stärken. Wer Sozialhilfe erhält, muss künftig aktiv an der Verbesserung der eigenen Lebenssituation mitwirken.
Zentraler Bestandteil der Reform ist eine verpflichtende Maßnahmenplanung ab dem ersten Tag. Bereits bei der Antragstellung wird ein individueller Plan erstellt. Dieser kann etwa Deutschkurse, gesundheitliche Stabilisierung oder Schritte in Richtung Arbeitsmarkt enthalten. Die Umsetzung dieser Maßnahmen ist verpflichtend und Teil der neuen Bemühungspflicht.

