Geplant ist eine Investitionssumme von rund 120 Millionen Euro. Das bestehende Werk soll um etwa 20.000 Quadratmeter erweitert werden. Bis 2028 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein. Mit dem Ausbau verbunden ist die Schaffung von rund 300 neuen Arbeitsplätzen in der Region.
Am Betriebsbesuch nahmen unter anderem die Landtagsabgeordnete Günther Lengauer sowie der Nationalratsabgeordnete Manfred Hofinger teil. Auch Vertreter der lokalen Wirtschaft, darunter der Bürgermeister und WKO-Obmann Benjamin Salhofer sowie FACC-Mitarbeiter Josef Seyringer, waren vor Ort.
Lengauer betonte die Bedeutung der Investition für den Wirtschaftsstandort Oberösterreich und die klare Standortentscheidung zugunsten der Region. Hofinger hob insbesondere die wirtschaftlichen Herausforderungen der Industrie hervor und verwies auf die Bedeutung von Investitionen, Automatisierung und Technologieentwicklung zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit. Gleichzeitig sprach er sich für Entlastungen und Bürokratieabbau aus.
Auch die Rolle der Standortpolitik auf Landes- und Bundesebene wurde thematisiert. Die Vertreter betonten die Bedeutung einer aktiven Industriepolitik sowie den Erhalt und Ausbau des Wirtschaftsstandorts Oberösterreich.
Die Erweiterung des FACC-Standorts gilt als wichtiger Impuls für die regionale Wirtschaft im Innviertel und soll langfristig zur Stärkung der industriellen Basis beitragen.
Orte: St. Martin im Innkreis, Innviertel, Oberösterreich, Ried im Innkreis
Redaktion: Hanna Höckner