16 Hitzetage im Bezirk Grieskirchen – deutlich mehr Sommerhitze als früher

Im Bezirk Grieskirchen wurden im Jahr 2025 insgesamt 16 Hitzetage gezählt. Das sind Tage mit einer Höchsttemperatur von mindestens 30 Grad Celsius. Im langjährigen Vergleich zeigt sich eine klare Zunahme: Zwischen 1971 und 2000 lag der Durchschnitt bei nur sechs Hitzetagen pro Jahr.

Zwei Männer stehen in einer gebirgigen Landschaft. Sie tragen wetterfeste Kleidung und sprechen miteinander. Im Hintergrund sind grazile Felsen und eine neblige Atmosphäre.
Quellen / Fotos: Land OÖ / Werner Dedl – Landesrat Stefan Kaineder in einem durch Dürre trocken gefallenen Flussbett

Auch die Zahl der Sommertage ist gestiegen. 2025 wurden im Bezirk 61 Sommertage registriert, an denen die Temperatur mindestens 25 Grad erreichte. Im Vergleichszeitraum 1971 bis 2000 waren es im Schnitt 45 Sommertage. Damit liegt die Region deutlich über den früheren Klimawerten.

Die Entwicklung im Bezirk steht im Einklang mit der globalen und österreichweiten Klimabilanz. Weltweit zählt 2025 laut internationalen Auswertungen zu den drei heißesten Jahren seit Beginn der Messgeschichte. Auch in Österreich setzt sich der Erwärmungstrend fort.

Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder warnt vor den langfristigen Folgen: „Das Jahr 2025 zeigt eindringlich, dass der menschengemachte Klimawandel längst Realität ist. Jedes Jahr ohne wirksame Maßnahmen verschärft die Klimakrise und ihre Auswirkungen.“

Neben steigenden Temperaturen machen sich auch Trockenperioden zunehmend bemerkbar. In vielen Regionen Oberösterreichs führte der geringe Niederschlag 2025 zu Belastungen für Böden, Gewässer und den Wasserhaushalt. Die steigende Zahl an Hitze- und Sommertagen gilt dabei als ein zentrales Signal für die fortschreitende Klimaerwärmung.

Orte: Grieskirchen, Oberösterreich

Redaktion: Hanna Höckner

Ein Mann steht mit verschränkten Armen in einer felsigen Gebirgslandschaft. Im Hintergrund erstreckt sich ein Gletscher unter einem blauen Himmel mit wenigen Wolken.
Quellen / Fotos: Land OÖ
Quelle: Oö. Landeskorrespondenz
07.01.2026